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Der Weg zum kreativen Selbst

Herzenswünsche verwirklichen, den eigenen Stärken und Leidenschaften mehr Raum geben. Das ist oft gar nicht so leicht. Juliette Stauber, creART-Coach und Creatorin hat kreative Wege gefunden, die auch anderen Menschen helfen können, ein kreatives, erfülltes Leben zu führen.

 

Was mache ich gerade?

 

Als Kind und auch in den ersten Jahren im Job, fühlte ich mich oft fremd im eigenen Film. Obwohl alles gut lief, Job, Freunde, Beziehung. Mein Leben fühlte sich irgendwie wie ein Karussell an, es drehte sich automatisch, ohne Klang und Farbe. Irgendetwas Wichtiges, Erfüllendes fehlte – ich wusste nur nicht was. Ich fühlte mich wie ein Ferrari, der am Stand lief und die Turbodynamik, die in ihn war, nicht für eine spannende Reise nutzen konnte. Heute weiß ich, ich habe funktioniert. Für andere die Geschwindigkeit übernommen und Perspektiven entwickelt, die ihnen ein erfolgreiches und sinnvolles Leben garantierte. Irgendwie blieb ich auf der Strecke, entwickelte mich innerlich nicht weiter. Obwohl ich dauernd neue Ausbildungen machte , mein Wissen erweiterte ,  mein Können als Coach und Trainerin perfektionierte, die Leere blieb. Es musste etwas geschehen.

 

Ich nahm mir eine Auszeit, nur mit Hund spazieren, Morgenseiten schreiben, faulenzen, nichts tun, durch die Stadt bummeln, hin und wieder ein Bild malen. Beim Schreiben meiner täglichen Morgenseiten kam ich mir näher und nahm meine Gefühle und Wünsche wieder war. Ich war plötzlich wieder wacher, präsenter und voll Energie für mein „Erwachen“. Ich war bereit für alle Experimente, die ein kreatives Leben will. Bücher schreiben, die eigene Kreativität entfesseln, anderen vermitteln, wie das geht. Dabei kann ich die eigene Komfortzone verlassen, experimentieren, kreativ sein – tägliche kleine Herausforderungen, die mich mutiger, spontaner machten und neue positive Erfahrungen und Ergebnisse bringen.

 

Was mich inspiriert

 

Die Frage: „Will ich ein angepasstes oder mein eigenes Leben führen?“ Ich bin eigensinniger geworden, denn dadurch machte ich das Leben zu meinem eigenen. Die Angst nicht gut zu sein, andere zu enttäuschen, mich selbst zu enttäuschen, ist transformiert. Ich habe meine Leidenschaft für den kreativen Lebensausdruck wie: das Puppenmachen, Schreiben, Malen, Mappen lange weggedrückt. Ich dachte, dass ich als Coach genug anderes zu tun habe und nur erfolgreich sein kann, wenn ich dieser Seite in mir einfach keine Aufmerksamkeit schenke. Das Gefühl, das alles plötzlich auseinanderbricht überrollte mich. Das Resultat war, frustriert den Beruf als Coach aufzugeben.

 

In dieser Phase widmete mich hingebungsvoll meinen „Hobbys“ und ganz plötzlich öffneten sich Türen. Alte Klienten wollten wieder begleitet werden, Menschen kauften meine Bücher, neue Anfragen für Workshops und Coaching kamen. Es inspiriert mich, Menschen, einen kreativen Weg zu zeigen, wie sie aus Krisen herauswachsen, den eigenen Horizont erweitern, ihre Lebensgeschichte neu schreiben, unverhoffte innere Quellen nutzen und das Leben neu entstehen lassen können. Das CREATING war geboren. Wenn wir es schaffen, die eigene kreative Lebensvision für sich in Besitz zu nehmen, macht es uns unbesiegbar, denn es verleiht Flügel.

 

Juliette