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STOPP Mobbing! NEIN - nicht mit mir!


Stopp Mobbing!

Die Gründe, wieso es zu Mobbing kommt, sind vielfältig: Stress, Langeweile, Konkurrenz, Eifersucht oder starke Gruppenbildungen. Oftmals sind persönliche Probleme oder Konflikte in einer Gruppe der Auslöser für Mobbing. Darauf möchte ich nur kurz hinweisen.

 

Wenn dir Mobbing passiert, musst du HANDELN! Dazu musst du die Entscheidung treffen, etwas an deiner Situation oder an dir zu ändern. Nur dann kannst du Mobbing verhindern oder aufhören ein Mobbingopfer zu sein. Ein wehrloses Opfer bist du erst dann, wenn du aufgegeben hast.

 

Buch: Stopp Mobbing

Möchtest du weiter leiden oder aktiv werden?

Wie kannst du lernen Einfluss darauf zu nehmen, wie man mit dir umgeht? Angenommen oder abgelehnt zu werden, beginnt mit dem Bild, das andere sich von deinem Kind oder dir machen.

 

Das Bild, das andere sich von dir machen, beeinflusst das Verhalten, dass dir gegenüber an den Tag gelegt wird. Oft hat dieses Bild nicht das Geringste mit der Persönlichkeit deines Kindes zu tun.

 

Ist dein Kind ein Häschen oder Häuptling?

Sicher kennst du diese Alltagssituation. Der Gehsteig auf den du gehst, ist schmal und eine andere Person kommt dir entgegen. So eine Situation spielt sich tagtäglich auf der Welt ab. Wie kommt es, dass es jedoch zu „Zusammenstößen“ kommt? Kurz zuvor scheint in den meisten Fällen klar zu sein, wer zu welcher Seite ausweicht, ob wohl kein Wort gesprochen wird.

 

Alle zwischenmenschlichen Aktionen werden über kleine, meist nonverbale Signale geregelt. Wir weisen uns durch kleine unbewusste Signale, pausenlos gegenseitig Status-Positionen zu, wir nehme diese ein und kommunizieren über Körpersignale.

 

Es wird geregelt, wer wann redet, wer wen grüßt, wer zuerst durch eine Tür geht, wer auf dem Gehsteig ausweicht.

 

Der Blick zu Boden, das deutliche Aufrichten, ein langsameres Gehen, ein Schräglegen des Kopfes, all dies sind Signale, die wir sekundenschnell unbewusst aufnehmen und dekodieren, mit einer Art Statusdetektor, der den anderen nach Statussignalen absucht.

 

Du weißt, auf was ich hinaus will?

Jetzt heißt es zu erkennen, weshalb ausgerechnet dein Kind ein Mobbingopfer sein kann.

 

Unser nonverbales Kommunikationssystem ist wesentlich älter als unsere gesprochene Sprache. Dementsprechend werden diese Zeichen jenseits der bewussten Verarbeitung entschlüsselt. Nimmt dein Kind einen Hochstatus ein und das Gegenüber geht in den Tiefstatus, ist klar, wer auf dem Bürgersteig bleiben darf und wer ausweicht – dies geschieht automatisch, ohne große gedankliche Anstrengung.

 

Ausweichtänzchen gibt es nur, wenn beide sich zufällig einen gleichen hohen Status zuweisen. Verzichtet dann jemand lächelnd und souverän auf seine Position (nach dir, die souveräne Zurückhaltung des Hochstatus) geht es sofort weiter. Ärger bleibt nur, wenn man von jemanden freundlich, aber bestimmt zu Seite und damit unhöflicherweise in den Tiefstatus gedrängt aus.

 

 

 

Fazit

 

Die Art, wie Menschen stehen, sich bewegen, löst Emotionen aus.

 

Es ist eine klare Aussage  „Herr oder Frau über den Raum“ zu sein, deutlich einnehmend zu stehen, den eigenen Boden zu beanspruchen oder „selbstbewusst“ fremdes Territorium zu betreten.

 

 

 

Tipp:Du willst, dass dein Kind wahrgenommen, respektiert, gesehen und gehört wird? Dann probiere mit ihm die Körpersprache des Hochstatus:

 

Zeige ihm, wie es sich aufrichtest, symmetrische Gesten einsetzt, langsamer geht, sich Pausen beim Sprechen erlaubt, den anderen zuhört, den anderen im Sosein bestärkt, den Kopf beim Sprechen ruhig hält.

 

Dieses nonverbale Verhalten steigert seine Ausstrahlung und Überzeugungskraft. Es ist das Königsverhalten.

 

 

Sieger halten Blickkontakt

Blickkontakt

 

Bei Kindern ist es seit Jahrhunderten ein Spiel sich anzustarren und zu versuchen so lange wie möglich den Blickkontakt zu halten. Wer als erster wegsieht, hat verloren.

 

Über das Anstarren wird eine Herrschaftshierarchie aufgebaut. Der, der starrt, versucht zu dominieren, und der andere, der wegschaut, akzeptiert dies unterwürfig oder nimmt die Herausforderung an und starrt zurück.

 

 

 

Ist Starren also gleich Dominanz?

 

Es geht hier nicht nur um das einfache Halten des Blickkontaktes, sondern eine Hierarchie höher. Die Frage, wer die Spielregeln bestimmt.

Entzieht sich dein Kind jedoch dem Machtspiel des Angestarrt-Werdens durch Unterbrechen des Blickkontaktes und schaut auch nicht wieder zurück, um zu prüfen, ob der andere mich noch anschaut, sondern unterbricht souverän den Kontakt, geht der Punkt an dein Kind.

 

Status wird in diesem Fall nicht über das Anstarren hergestellt, sondern durch die Reaktion auf das Angestarrt-werden. Wer andere ignoriert, während er angestarrt wird, hebt seinen Status. Wen es hingegen dazu drängt hinzusehen, senkt den Status.

 

 

 

Übung: Rollenspiel

Versuche mit deinem Kind ein Rollenspiel. Hier übt ihr abwechselnd das Verhalten, Blickkontakt, Anstarren, Blickkontakt unterbrechen, Ignorieren. Langsam wird dein Kind ein Gefühl dafür bekommen, was, wie, wann es was macht und welche Wirkung es erzielt.

 

Danach wird es mit ganz anderen Augen auf soziale Interaktionen sehen

 

Jetzt übe mit deinem Kind, selbstbewusst auf einer Bühne im Blickpunkt der anderen stehen zu können.

 

Es gibt einen ganz tollen Satz von Karl Valentin, den ich dir hier gern weiter geben.

 

„Der ist so unwichtig, den ignoriere ich nicht einmal!“

 

 

 


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Nutze den Augenblick und frage dich: Wie lange möchte ich noch, dass mein Kind und ich leiden?

 

Wenn NEIN! Dann werde aktiv und buche das erste kostenfreie Beratungsgespräch JETZT!